50 Jahre Kantonsschule Rämibühl

Jubiläumsaktivitäten


Alle Veranstaltungen haben genügend Anmeldungen erhalten, sodass auch die Führungen an den Alternativterminen stattfinden können, was uns sehr freut!
So lange die Plätze nicht ausgebucht sind, lassen wir das Anmeldefenster geöffnet, werden die Angemeldeten aber nicht mehr benachrichtigen. Treffpunkte für die Führungen: zur jeweils angegebenen Uhrzeit vor dem Haupteingang des MNG.

Donnerstag, 5. Mai um 16:30 Uhr in der Aula
Auftakt zu den Jubiläumsaktivitäten - Rämibühl lokal, regional, global

Zu diesem Anlass sind alle Angehörige der Rämibühlschulen herzlich eingeladen. Nach einer Begrüssung durch Rektor Daniel Reichmuth wird Dr. Ottavio Clavuot (Geschichtslehrer am MNG) die neu entstandene Website www.rämibühl.ch vorstellen, auf welcher Sehens- und Denkwürdigkeiten des Rämibühl vernetzt dokumentiert sind. Beim anschliessenden Apéro besteht die Möglichkeit, das Projekt zu erkunden und über die aufgeführten Objekte mit den anwesenden Fachpersonen ins Gespräch zu kommen.

Rämibühl- lokal, regional, global

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Rämibühl-Areals hat der Historiker Ottavio Clavuot ein Projekt initiiert und zusammen mit weiteren Lehrpersonen realisiert: Auf der Website www.rämibühl.ch werden Sehens- und Denkwürdigkeiten auf dem Rämibühlareals dokumentiert und vernetzt. Erschlossen werden die Beiträge über die Liste der Objekte und der Personen sowie mit zwei Klicks auf die Objekteinträge der Karte. Eine thematische Suche erlauben die Ober- und Ordnungsbegriffe und die Verlinkungen in den Beiträgen. Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern.

"Das Rämibühlareal und dessen nähere Umgebung illustrieren durch die siedlungsgeografische Situation an der Nahtstelle zwischen der alten Stadt und dem einstigen Umland, durch die botanische Vielfalt des Naturraums sowie durch die Bauten mit ihren Erbauern, Nutzern und Bewohnern die politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Zürichs während der letzten 200 Jahre auf engstem Raum. Sichtbar werden der Aufschwung der bürgerlichen Gesellschaft im Zuge der Demokratisierung und der Industrialisierung, der Urbanisierung und der zunehmenden internationalen wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung sowie die Entwicklung vom Klassizismus über den Historismus zur klassischen Moderne. Ausgehend von ausgewählten Objekten und Biografien sollen der heutige Stadtraum, dessen Vernetzung sowie dessen Stadien und Dimensionen seiner Entwicklung als Natur- und Kulturlandschaft in realen und virtuellen Streifzügen erkundet und erlebt werden können." O.C.

Freitag, 6. Mai 11:30 Uhr in der Aula
Vortrag von Axel Simon (Hochparterre) zum Architekten des Rämibühls, Eduard Neuenschwander

Montag, 9. Mai 12:20 Uhr vor dem MNG
Botanischer Rundgang - Thomas Bolliger (Biologe MNG) und Felix Kamber (Gärtner)
Alternativtermin: Freitag, 13. Mai 12:30 Uhr

Dienstag, 10. Mai 16- 17 Uhr
Kulturhistorischer Rundgang am MNG - Dr. Ottavio Clavuot (Historiker MNG)
Alternativtermin: Donnerstag, 12. Mai 12:30 Uhr

Für die Führungen bitten wir um Anmeldung. Für Angehörige der Rämibühlschulen: Anmeldeformular
Interessierte Externe können sich über das MNG für einen der Anlässe anmelden: Enable JavaScript to view protected content.

Über das Jubiläum

Am 3. Mai 1971 wurde der Neubau der Kantonsschule Rämibühl offiziell eingeweiht, der bis heute dem Realgymnasium, dem Literargymnasium und dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium dient. Im heftig geführten Abstimmungskampf um den Baukredit hatten die Gegner das Projekt unter anderem mit dem Slogan der «falschen Schule am falschen Ort» bekämpft. In den letzten fünfzig Jahren hat sich die Kantonsschule Rämibühl unbestritten als die «richtige Schule am richtigen Ort» erwiesen. Von der zentralen Lage im Herzen Zürichs und der Nähe zu Hochschulen und Kultureinrichtungen profitierten die drei Gymnasien auf unterschiedlichste Weise.

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Der nach Plänen Eduard Neuenschwanders harmonisch in das Gelände und den alten Baumbestand der ehemaligen Villengärten eingebettete, der organischen Moderne verpflichtete Schulcampus erscheint als Parklandschaft mitten in der Stadt. Der Neubau der Kantonsschule befreite die Gymnasien aus engen, veralteten und über das Quartier verstreuten Unterrichtsräumen und ermöglichte dank moderner Schulinfrastruktur, Aula und Mensa nicht nur einen zeitgemässen Schulbetrieb, sondern auch eine Öffnung der Schule gegen aussen. Seit der Eröffnung hat sich die Schulkultur gewandelt und die Grösse der Schulen stark zugenommen, doch die als flexibel einteilbare Betonskelettbauten konzipierten, im Detail sorgfältig gestalteten Gebäude haben sich als sehr anpassungsfähig erwiesen, so dass sie, ohne ihren Charakter verloren zu haben, auch heutigen Bedürfnissen entsprechen. Die Grünoase des Parks und die architektonische Qualität von Neuenschwanders Kantonsschule Rämibühl bietet allen, die auf dem Schulcampus lernen, lehren, arbeiten und sich erholen, eine hohe Lebensqualität, für die wir dankbar sind.