
Partizipative Schulentwicklung neu gedacht
Wie kann Schulentwicklung so stattfinden, dass möglichst viele Stimmen gehört werden – und nicht immer nur die lautesten oder diejenigen, die am besten vernetzt sind? Wie kann es gelingen, die grossen fachlichen Ressourcen, die unterschiedlichen Erfahrungen und vielfältigen Ideen, die an unserer Schule vorhanden sind, für Entwicklungsprozesse fruchtbar zu machen?
Inspiriert von Ansätzen der digitalen Demokratie, wie sie unter anderem von der ehemaligen taiwanischen Digitalministerin Audrey Tang geprägt wurden, haben wir einen neuen Weg erprobt.
Dafür wurde an unserer Schule eigens eine digitale Plattform entwickelt, die KI-gestützt unterschiedliche Sichtweisen sichtbar macht und die Meinungslandschaft innerhalb der Schulgemeinschaft kartographiert. Besonders interessant sind dabei Aussagen und Ideen, die von vielen Gruppen getragen werden oder als Brücken zwischen unterschiedlichen Positionen dienen können.
Erstmals eingesetzt wurde dieses Verfahren, um das zukünftige Ergänzungsfachangebot unserer Schule neu zu denken. Die Ergebnisse dienen nun als wichtige Grundlage für die weitere Arbeit der zuständigen Kommission.
Foto: Audrey Tang zu Besuch – die Gewinnerin des Right Livelihood-Awards 2026 spricht vor Schüler:innen und Lehrpersonen des MNG.
















