Besondere Unterrichtsformen

Besondere Unterrichtsformen

So genannte "Besondere Unterrichtsformen" ergänzen den regulären Klassenunterricht an unserer Schule und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einzelne Fachgebiete vertieft zu bearbeiten. Diese Unterrichtsgefässe fördern insbesondere das selbständige wie auch das interdisziplinäre Arbeiten – Fähigkeiten, die in einem Hochschulstudium erwartet werden.

Für bestimmte Fächer legt der Lehrplan besondere Unterrichtsformen fest wie zum Beispiel die Praktika in den Naturwissenschaften, die Exkursionen in den Fächern Geografie, Geschichte und Biologie oder die Aufsatzbesprechungsstunden. Daneben belegen unsere Schülerinnen und Schüler auch klassenübergreifende Semesterkurse, welche nach persönlichem Interesse gewählt werden können, so zum Beispiel den Gruppenunterricht oder die Angebote in den Blockwochen.

Übersicht besondere Unterrichtsformen

Freifächer

Unsere Schule bietet ab dem ersten Semester eine breite Palette von klassenübergreifenden Freifächern an. Das Angebot reicht von der Arbeitsgruppe Theater, die jährlich in der Aula auftritt, über die Möglichkeit, im Pixellabor unterstützt von BG-Lehrpersonen eigene Projekte zu bearbeiten, bis hin zu den Sprachdiplomkursen und zu unzähligen Möglichkeiten, sich im Rahmen des Schulsports zu bewegen. Schülerinnen und Schüler des MNG können zudem im Freifachkurs Latein das für verschiedene Hochschulstudien obligatorische «Latinum» erwerben.

Gruppenunterricht

Im zweiten Semester der dritten Klassen wählen die Schülerinnen und Schüler aus einem breiten Angebot jeweils einen Kurs. Der Gruppenunterricht ist nicht an den Lehrplan gebunden, daher können Kurse zu Themen wie «Demokratie und Liberalismus», «Big Data - das Gold der Informationsgesellschaft?» oder «Fotografie» belegt werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in klassenübergreifenden Interessengruppen nach der Methode des selbst organisierten Lernens.

Projektunterricht im Schwerpunktfach

Die Schülerinnen und Schüler des MNG belegen in der vierten Klasse ein Semester lang einen Projektunterricht. Dieser wird von zwei Lehrpersonen des Schwerpunktfaches (Biologie/Chemie bzw. Physik/Anwendungen der Mathematik) im Teamteaching geleitet. Im Projektunterricht wird meist in Paaren oder Kleingruppen an einem fächerübergreifenden Thema gearbeitet. Als Beispiele seien «Flug durch das Sonnensystem: 2D Simulation der Bewegungen der inneren Planeten und eines Raumschiffs» oder «Fressen und Gefressen werden: Unter welchen Bedingungen ist eine Räuber-Beute-Population im Gleichgewicht?» angeführt.

Blockwochen

Während den Blockwochen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Themen, die vorwiegend interdisziplinär und klassenübergreifend bearbeitet werden. Die Blockwochen dienen damit sowohl der Erhöhung der fachlichen wie auch der sozialen Kompetenzen und der Verbesserung der Arbeitstechnik. Im Laufe der Schulzeit am MNG nehmen die Jugendlichen an verschiedenen Blockwochen teil: In der ersten Klasse steht die Kulturwoche auf dem Programm, im zweiten Jahr die Fremdsprachenwoche, in der dritten Klasse die Naturwissenschaftswoche und im Maturitätsjahr die Wirtschaftswoche.

Blocktage

Die Blocktage bieten die Gelegenheit, theoretisch Gelerntes ausserhalb des Schulhauses praktisch anzuwenden und sich als Teil der Gesellschaft zu erfahren. Die Mitglieder der zweiten Klassen organisieren selbständig einen zweitägigen Sozialeinsatz. An den Polistagen, Teil der politischen Bildung am MNG, beschäftigen sich die Maturandinnen und Maturanden mit den Themenfeldern Natur, Religion und soziale Verantwortung. Sie übernehmen konkrete Tätigkeiten in realen Projekten und reflektieren gleichzeitig politische Handlungsmöglichkeiten.

Arbeitswochen

Während der vierjährigen Ausbildungszeit am MNG können zwei Arbeitswochen durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler sind sowohl in die Themenfindung als auch in die Vorbereitung der fächerübergreifenden externen Unterrichtswoche einbezogen. Der Lebens-/Kulturraum, in dem die Arbeitswoche durchgeführt wird, steht dabei meist in engem Bezug zum Thema und ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, durch interessante Begegnungen und Beobachtungen ihr Wissen zu erweitern.