Architektur

 

Im August 1960 wurde ein Architekturwettbewerb, für den 68 Projekte eingegangen waren, mit dem Auftrag an den Architekten Eduard Neuenschwander abgeschlossen. Sein Projekt wurde vom Preisgericht „als Lösung mit einem wohltuenden Wechsel von strenger und freier Gestaltung der Bauten und glücklicher Einbeziehung der Parkanlagen“ bezeichnet, „wobei trotz der Grösse der Bauaufgabe der menschliche Massstab gewahrt bleibe“ (Festschrift Rämibühl). Die offizielle Einweihung des Neubaus fand am 3. Mai 1971 in der neuen Aula statt.

Das Schulgebäude ist für 30 Klassen konzipiert, zusammen mit einem Naturwissenschaftsgebäude mit Aula und einer Dreifach-Turnhalle ordnet es sich harmonisch in den alten Park der ehemaligen Bürgervillen ein. Die als Skelettbauten entworfenen Gebäude lassen sich optimal an verschiedenste Unterrichtsformen anpassen.

Im Erdgeschoss befinden sich die allgemeinen Räume für Verwaltung sowie die nachträglich eingebaute Mediothek, in den beiden darüber liegenden Geschossen die Klassenzimmer mit den notwendigen Nebenräumen. Im zurückversetzten Dachgeschoss die Räume für den Unterricht in Bildnerischem Gestalten und Geographie. Jedes Klassenzimmer hat eine anders geartete Fensterfront, eine eigene, individuelle Raumstimmung.

Die Turnhallen verfügen über eine wegweisende Belichtung, die das Resultat eingehender Studien ist: Zugunsten von Oberlichtstreifen wird auf seitliche Fenster verzichtet. Durchgehende Geräteräume gestatten eine beliebige Unterteilung für die verschiedenen Benutzer.